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„Der Furtner ist für die nächsten Generationen gerettet!“

Nach eineinhalb Jahren Vorbereitung, unzähligen Gesprächen und einer außergewöhnlichen Unterstützung aus der Freisinger Bevölkerung ist der entscheidende Schritt getan: Die Furtnerbräu eG war beim Notar. Der Erbbaurechtsvertrag über 99 Jahre ist geschlossen, gleichzeitig wurde das historische Gebäude des Furtners gekauft. Damit ist der Furtner langfristig – für mindestens 99 Jahre – für Freising gesichert.

Was vor eineinhalb Jahren noch wie ein kaum erreichbares Ziel wirkte, ist Wirklichkeit geworden. Aus der Idee, eines der traditionsreichsten Wirtshäuser Freisings gemeinschaftlich zu retten, ist innerhalb weniger Monate eine breite Bürgerbewegung entstanden. Weit über 1.700 Freisingerinnen und Freisinger haben sich der Genossenschaft angeschlossen, Anteile gezeichnet, Unterstützer-Abos abgeschlossen und damit die wirtschaftliche Grundlage geschaffen, auf der die Rettung überhaupt möglich wurde.

Nun ist die entscheidende Hürde genommen.
„Der Furtner ist für die nächsten Generationen gerettet. Wir mussten heute diesen ersten Schritt gehen, damit auch die vielen Menschen nach uns die Möglichkeit haben, sich hier zu treffen, miteinander zu reden und Freunde zu finden. Wir sprechen von mehr als 500 Jahre Tradition – und wir waren kurz davor, all das zu verlieren.“, sagt Reinhard Fiedler von der Furtnerbräu eG.

99 Jahre Sicherheit – und das Gebäude in der Hand der Genossenschaft
Mit dem notariellen Vertrag erhält die Furtnerbräu eG ein Erbbaurecht mit einer Laufzeit von 99 Jahren. Gleichzeitig erwirbt die Genossenschaft das historische Gebäude.
Damit dieser Schritt gelingen kann, ist nun der Eigentümer Herr Praetner der Genossenschaft mit einer reduzierten Erbpacht entgegengekommen.
Am Donnerstag hat sich – so wie zu Beginn der Kampagne Anfang Mai angekündigt – Vorstand und Aufsichtsrat getroffen und die Zahlen angeschaut:
Alle notwendigen Meilensteine waren zu diesem Zeitpunkt erreicht, man konnte gemeinsam zum Notar gehen.
Damit ist genau das erreicht, worum es bei der Rettungsaktion von Anfang an ging: Der Furtner soll nicht für ein paar Jahre erhalten werden. Es soll eine Konstruktion geschaffen werden, die diesen besonderen Ort dauerhaft sichert und ihn der kurzfristigen wirtschaftlichen Verwertung entzieht.

Dabei geht es um weit mehr als den Erhalt einer Gaststätte.
Der Furtner ist ein historisches Gebäudeensemble mitten in der Freisinger Innenstadt. Zur Gaststätte gehören die Obergeschosse und vor allem die weitgehend erhaltene ehemalige Brauerei. Damit eröffnet sich die Chance, aus dem bisherigen Wirtshaus langfristig einen Ort zu entwickeln, an dem Kneipe, Kultur, Geschichte und Begegnung zusammenkommen.
Und trotzdem gilt ein Grundsatz: Der Furtner soll der Furtner bleiben.
Keine Hochglanzsanierung, die den Charakter des Hauses verschwinden lässt. Keine schicke Gastronomie, nach der zwar alles neu aussieht, sich aber niemand mehr zuhause fühlt.
Der Furtner soll auch künftig das sein, was er für Generationen von Freisingern war: Kneipe, Wohnzimmer, Treffpunkt und für manche vielleicht sogar ein kleiner Zufluchtsort.

Die ersten Arbeiten sind bereits abgeschlossen
Während im Hintergrund Verträge, Finanzierung und Genossenschaft vorbereitet wurden, haben am Gebäude bereits erste zwingend notwendige Maßnahmen stattgefunden.
Die Stadtwerke haben eine neue Stromleitung in das Gebäude gelegt. Außerdem wurden schadhafte Abwasserleitungen erneuert, damit die erforderliche Dichtigkeitsprüfung durch die Stadt durchgeführt werden kann.
Diese Arbeiten waren Voraussetzung für die weiteren Sanierungsschritte.
Als Nächstes wird die Kneipe wieder hergerichtet. Die Toiletten werden neu gefliest, die Decke darüber wird abgedichtet.
Bereits Anfang Oktober soll der Furtner wieder öffnen – zunächst eingeschränkt im Baustellenbetrieb.
Damit soll eines möglichst schnell wieder passieren: Leben im Furtner.

Danach beginnt die eigentliche Sanierung. Parallel zur Wiedereröffnung wird die Planung für das gesamte Gebäude weitergeführt.
Gegen Ende des Jahres soll der umfassende Bauantrag beziehungsweise der Antrag auf denkmalschutzrechtliche Erlaubnis vorbereitet werden. Dabei geht es bewusst nicht nur um die unmittelbar anstehenden Arbeiten. Beantragt und planerisch vorbereitet werden soll möglichst umfassend, was am Gebäude in den kommenden Jahren notwendig und welche zukünftigen Nutzungen möglich sind.
Nach Erteilung der entsprechenden Genehmigungen soll im Sommer 2027 die nächste große Bauphase beginnen.

Die Sanierung gliedert sich in mehrere Abschnitte: Nach der technischen und betrieblichen Sicherung der Gaststätte folgen Arbeiten an Dach, Fassade und Fenstern. Danach sollen die beiden Obergeschosse nutzbar gemacht und schließlich auch die historische ehemalige Brauerei gesichert und erschlossen werden.
Für die Obergeschosse sind unterschiedliche Nutzungen denkbar: Kultur- und Ausstellungsräume ebenso wie Künstlerateliers, Coworking oder Büroflächen. Welche Lösung langfristig die richtige ist, soll auch gemeinsam innerhalb der Genossenschaft entwickelt werden.
Besonders spannend ist die Zukunft der alten Brauerei. Sie soll nach Möglichkeit für Besucher zugänglich werden. Denkbar sind Führungen, ein kleines Brauerei- und Furtner-Museum, Veranstaltungen – und langfristig vielleicht sogar wieder eine eigene Bierproduktion.
Vielleicht wird eines Tages dort wieder Furtner-Bier gebraut, wo das über Jahrhunderte selbstverständlich war.

Gerettet heißt nicht: fertig
Mit dem Notartermin ist der entscheidende Schritt geschafft. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Finanzierung des gesamten Projekts abgeschlossen ist.
Im Gegenteil: Jetzt beginnt die Sanierung.
Deshalb bleiben weitere Mitglieder und weitere Genossenschaftsanteile ausdrücklich willkommen und wichtig. Jeder zusätzliche Geschäftsanteil stärkt das Eigenkapital der Furtnerbräu eG und reduziert damit den Betrag, der über Bankkredite finanziert werden muss.
Auch die Unterstützer-Abos bleiben ein zentraler Bestandteil des Modells. Während Genossenschaftskapital insbesondere Erwerb und Sanierung ermöglicht, schaffen die Abos dauerhaft wiederkehrende Einnahmen. Diese werden benötigt, um künftig unter anderem Erbbauzins, Kredite und die laufenden Kosten des Gebäudes zu tragen.
Auch Mitgliederdarlehen sind ein weiterer Baustein der Finanzierung der kommenden Sanierungsmaßnahmen.
Die Botschaft nach dem Notartermin lautet deshalb nicht: Wir brauchen niemanden mehr.
Sondern: Gemeinsam haben wir jetzt die Grundlage geschaffen. Und je mehr Menschen auch den nächsten Schritt mittragen, desto solider kann der Furtner in die Zukunft gehen.

Eine Rettung durch viele
Dass das Projekt überhaupt so weit gekommen ist, liegt an der außergewöhnlichen Beteiligung der Freisingerinnen und Freisinger.
Innerhalb kürzester Zeit entstand aus einer zunächst fast verrückt klingenden Idee eine Genossenschaft mit einer für ein lokales Projekt außergewöhnlich großen Zahl an Unterstützern.
1.731 Mitglieder, 2.575 Genossenschaftsanteile und 2.459 Unterstützer-Abos stehen inzwischen hinter dem Projekt. (Stand 23.9.2026)
Diese Zahlen sind mehr als eine Finanzierung.
Sie zeigen, dass viele Menschen bereit sind, Verantwortung für einen Ort zu übernehmen, auch wenn sie selbst vielleicht gar nicht regelmäßig dort sitzen. Weil ihnen wichtig ist, dass eine Stadt solche Orte behält.

Jetzt beginnt ein neues Kapitel
Der Notartermin ist deshalb gleichzeitig Abschluss und Anfang.
Er beendet eineinhalb Jahre, in denen zunächst überhaupt bewiesen werden musste, dass eine gemeinschaftliche Rettung des Furtners möglich ist.
Und er eröffnet die nächste Phase: die Sanierung und langfristige Entwicklung des Hauses.
Vielleicht werden die Menschen, die in einigen Jahren wieder ganz selbstverständlich im Furtner zusammensitzen, gar nicht mehr wissen, wie viele Gespräche, Sitzungen, Berechnungen, Verträge und schlaflose Nächte notwendig waren, um diesen Ort zu erhalten.
Das wäre vermutlich das beste Ergebnis.

Denn am Ende geht es nicht darum, dass man die Rettungsaktion noch sieht.
Es geht darum, dass man wieder zur Tür hereinkommt, jemanden kennt, sich dazusetzt und das Gefühl hat:

Der Furtner ist noch da.
Freising hat es geschafft.

In 8 Tagen entscheidet sich die Zukunft des Furtners!

Liebe Mitglieder unserer Genossenschaft,
liebe Freunde und Unterstützer,

Noch 8 Tage.
Die entscheidende Phase für die Rettung des Furtners läuft.
In den kommenden Tagen geht es vor allem um drei Dinge:

  • Unterstützer-Abos – sie sichern die laufenden Einnahmen.
  • Weitere Genossenschaftsanteile – jeder zusätzliche Anteil reduziert den notwendigen Bankkredit.
  • Mitgliederdarlehen – sie stärken die Finanzierung der anstehenden Sanierung.

Am Donnerstag in einer Woche trifft sich der Vorstand und der Aufsichtsrat der Furtnerbräu eG. Gleichzeitig steht an diesem Tag das Gespräch mit der Bank an. Auf Grundlage der dann vorliegenden Zahlen wird entschieden, wie es weitergeht.

Deshalb sind diese letzten acht Tage wichtig. Alles, was jetzt noch dazukommt, verbessert unsere Ausgangslage.

Noch 8 Tage. Dann wissen wir, wie es weitergeht.
Für den Furtner ❤️. Für Freising ❤️

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Noch reicht es nicht!

Jetzt beginnt die Arbeit erst!

Liebe Mitglieder unserer Genossenschaft,
liebe Freunde und Unterstützer,

✔ Die Prüfung der Genossenschaft durch den Prüfverband ist erfolgreich abgeschlossen!
✔ Wir haben bereits 1.534 Mitglieder!
✔ Wir haben ausreichend Anteile verkauft für den 1. Schritt!

❌ Und doch können wir aktuell noch nicht zum Notar, um den Erbpachtvertrag zu unterschreiben!
❌ Denn erst 51 Prozent der Unterstützer-Abos wurden bis heute verkauft.
❌ Und diese Abos sind unerlässlich für die dauerhafte Finanzierung von Erbpacht, Zins und Tilgung.

Bitte redet mit Euren Freunden im Bekanntenkreis und in der Arbeit! Überzeugt sie, auch ein oder mehrere Abos abzuschließen. Wir sind so nah am Ziel, wie viele es nicht für möglich erachtet haben, aber wir müssen nun diese letzten Meter noch gemeinsam gehen!

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2.200 Anteile! Die größte Hürde ist genommen!

2.200 Genossenschaftsanteile sind gezeichnet – rund 1.500 Menschen stehen inzwischen hinter der Furtnerbräu Genossenschaft. Damit ist die größte Hürde auf dem Weg zur Rettung des Furtners genommen – und das über einen Monat schneller als gedacht. Der Notartermin rückt in greifbare Nähe!! Was jetzt noch fehlt, um den Erbpachtvertrag abschließen zu können, ist das zweite große Ziel für diesen Sommer: 3.000 Unterstützer Abos!

Als wir mit der Genossenschaft gestartet sind, war für viele die entscheidende Frage: Schaffen wir es wirklich, genügend Menschen zu finden, die bereit sind, sich mit einem Anteil an der Rettung des Furtners zu beteiligen?
Heute können wir sagen: Ja. Wir haben es geschafft.
Rund 1.500 Mitglieder haben gemeinsam die benötigten 2.200 Genossenschaftsanteile gezeichnet. Damit ist das größte und für viele zunächst kaum vorstellbare Ziel erreicht. Das ist ein enormer Vertrauensbeweis und ein starkes Zeichen dafür, wie wichtig der Furtner für Freising ist.
Aber: Die Rettung ist damit noch nicht abgeschlossen.

Um die derzeit kalkulierten finanziellen Voraussetzungen für die Unterzeichnung des Erbbaurechtsvertrag zu schaffen, muss auch das zweite große Ziel erreicht sein: 3.000 Unterstützer-Abos.
Aktuell stehen wir bei rund 1.350 Abos. Es fehlt also noch mehr als die Hälfte.
Diese 10€-Abos sind ein wesentlicher Bestandteil des gesamten Konzepts: während die Genossenschaftsanteile das notwendige Eigenkapital schaffen, sorgen die regelmäßigen Unterstützer-Abos dafür, dass die laufenden monatlichen finanziellen Belastungen der Genossenschaft (Erbpacht, Zins, Tilgung) langfristig getragen werden können.

Deshalb ist für uns klar: Erst wenn auch diese zweite wirtschaftliche Säule steht, können wir den entscheidenden nächsten Schritt gehen und den Erbbaurechtsvertrag beim Notar abschließen.

Natürlich bleibt die Genossenschaft weiterhin offen. Neue Mitglieder und weitere Anteile sind ausdrücklich willkommen. Jeder zusätzliche Anteil stärkt das Eigenkapital und reduziert den Finanzierungsbedarf über Bankkredite.
Die größte Hürde ist genommen. Jetzt fehlt der zweite entscheidende Schritt.

2.200 Anteile: geschafft.
3.000 Unterstützer-Abos: jetzt müssen wir auch dieses Ziel erreichen.
Dann kann aus der Idee endgültig Realität werden – und wir können den nächsten großen Schritt zur dauerhaften Sicherung des Furtners gehen.

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Halbzeit bei der Rettung des Furtnerbräu

Seit Anfang Mai ist die Rettungsaktion für den Furtnerbräu öffentlich. Was damals mit einer großen Idee, vielen Gesprächen und einer gehörigen Portion Hoffnung begonnen hat, ist inzwischen zu einem breiten Freisinger Bürgerprojekt geworden. Jetzt ist Halbzeit: Bis Ende September muss entschieden werden, ob der nächste große Schritt möglich ist – der Gang zum Notar, um das Erbbaurecht und damit die langfristige Sicherung des Furtnerbräu auf den Weg zu bringen.

Der aktuelle Zwischenstand zeigt, wie viel in kurzer Zeit bereits entstanden ist: 898 Menschen sind Mitglied der Genossenschaft geworden, 1.384 Geschäftsanteile wurden gezeichnet. Damit sind 63 Prozent des Ziels von 2.200 Anteilen erreicht. Zusätzlich unterstützen bereits 784 Menschen das Projekt über ein laufendes Unterstützer-Abo – das entspricht 26 Prozent des Ziels von 3.000 Abos.

Das ist ein starkes Zeichen. Aber es ist auch klar: Für den entscheidenden Schritt reicht Begeisterung allein nicht aus. Damit der Furtner wirklich langfristig gesichert werden kann, braucht es in den kommenden Wochen noch einmal viele Menschen, Familien, Firmen und Unterstützerinnen und Unterstützer, die mitmachen.

Es geht um mehr als ein Gebäude

Der Furtnerbräu ist ein denkmalgeschütztes Wirtshaus-Ensemble in der Oberen Hauptstraße – und für viele Freisingerinnen und Freisinger weit mehr als nur ein altes Haus. Er ist Kneipe, Treffpunkt, Kulturort, Erinnerungsraum und ein Stück gelebter Stadtgeschichte. Hier kommen Menschen zusammen: Alteingesessene und Zugezogene, Studierende und Stammgäste, Junge und Alte, Nachbarschaft und Kultur.

Gerade solche Orte machen eine Stadt lebendig. Sie lassen sich nicht einfach neu bauen, wenn sie einmal verschwunden sind. Ein historisches Wirtshaus mit dieser Atmosphäre, dieser Lage und dieser Bedeutung entsteht nicht durch einen Businessplan – es wächst über Jahrzehnte. Deshalb geht es bei der Rettung des Furtner nicht um Nostalgie, sondern um Verantwortung: für das Haus, für die Innenstadt und für das soziale Leben in Freising.

Warum jetzt entschieden werden muss

Die geplante Sicherung des Furtnerbräu soll über ein Erbbaurecht erfolgen. Damit könnte die Genossenschaft das Haus langfristig sichern, sanieren und erhalten. Der laufende Betrieb soll als bezahlbare, offene Kneipe weiter möglich bleiben; zugleich sollen schrittweise weitere Nutzungen entstehen – etwa Kulturflächen in den Obergeschossen und Führungen durch die ehemalige Brauerei.

Damit dieses Modell realistisch wird, braucht es jedoch eine tragfähige finanzielle Grundlage. Die Genossenschaftsanteile bilden dabei das Fundament. Sie zeigen, dass viele Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Die Unterstützer-Abos sollen zusätzlich helfen, laufende Einnahmen aufzubauen und den Erhalt dauerhaft abzusichern.

Bis Ende September muss klar sein, ob die Unterstützung groß genug ist, um den nächsten Schritt wirklich zu gehen. Dann stellt sich die entscheidende Frage: Reicht die gemeinsame Kraft, um zum Notar zu gehen und das Projekt verbindlich auf den Weg zu bringen?

Viele Schultern, ein Ziel

Das Besondere an der Rettungsaktion ist, dass sie nicht auf einen einzelnen Investor setzt. Der Furtner soll nicht einigen wenigen gehören, sondern von vielen getragen werden. Die Genossenschaft steht genau für diesen Gedanken: Viele Menschen legen zusammen, übernehmen Verantwortung und entscheiden demokratisch mit.

Neben Privatpersonen sind ausdrücklich auch Freisinger Firmen eingeladen, sich zu beteiligen. Denn ein lebendiges Stadtzentrum ist auch für Unternehmen wichtig – für Mitarbeitende, Kundschaft und die Attraktivität der ganzen Stadt. Wer in Freising arbeitet, wirtschaftet und lebt, profitiert davon, wenn es Orte gibt, an denen Begegnung, Kultur und Alltag selbstverständlich zusammenfinden.

Neu ist außerdem die Möglichkeit, dass Mitglieder der Genossenschaft zusätzlich Nachrangdarlehen gewähren können. Der Mindestbetrag liegt bei 10.000 Euro, die Laufzeit ist frei wählbar, der Zinssatz beträgt 3 Prozent. Auch dieser Baustein soll helfen, die Finanzierung breiter aufzustellen.

Jetzt ist der Moment zum Mitmachen

Die Zahlen zur Halbzeit machen Mut. Fast 900 Mitglieder in wenigen Monaten zeigen, dass vielen Menschen der Furtner wichtig ist. Gleichzeitig zeigen sie auch, dass die nächste Etappe kein Selbstläufer wird. Bis Ende September braucht es noch einmal einen kräftigen Schub.

Wer den Furtner als offene, bezahlbare Kneipe und Kulturort erhalten möchte, kann jetzt konkret helfen: Mitglied der Genossenschaft werden, Anteile zeichnen, ein Unterstützer-Abo abschließen oder als Firma mitmachen.

Am Ende geht es um eine einfache Frage: Wollen wir, dass solche Orte in Freising auch in Zukunft existieren? Wenn ja, dann ist jetzt der Moment, gemeinsam zu handeln.

1000 Mitglieder!

Es ist nicht zu glauben. Gerade haben wir das 1000. Mitglied in unserer Genossenschaft aufgenommen. Und wir haben bereits 70 % der benötigten Anteile verkauft. Jetzt schaffen wir den Rest auch noch!!
Bis September haben wir noch Zeit, die benötigten Abos und Anteile zu verkaufen. Dann entscheidet sich, ob wir zum Notar gehen und den Erbpachtvertrag utnerschreiben könne.

Habt Ihr noch Freunde und Bekannte, die noch Mitglied werden wollen?

Und habt Ihr alle eigentlich schon ein Unterstützer-Abo?

Der Furtner im Bayerischen Fernsehen

Wir sind im Fernsehen!

„Eine ganze Stadt ist aufgerufen, einen ihrer Lieblingsorte zu erhalten. An so einer Erwartung sind andere Projekte schon gescheitert. Freising aber strahlt gerade ganz viel Zuversicht aus.“

Wieder einmal war das Bayerische Fernsehen bei uns zu Gast. Aus den acht Stunden Filmmaterial sind 8 Minuten Beitrag geworden. Und die sind wirklich wunderschön. Wir sind echt bewegt. Ein Beitrag wie fürs Kino gemacht. Am Freitag wird der Beitrag nochmal ausgestrahlt. Aber auch hier in der Mediathek ist er zu finden:

Link zur Mediathek:
https://www.ardmediathek.de/video/schwaben-altbayern/rettung-des-furtner-braeus-kultfilm-xaver-und-der-ausserirdische-und-mehr/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAyNVdPMDIxNjI2QTA

Die erste Bauphase beginnt

Erste Bauphase: Strom und Toiletten

Es geht schneller los als gedacht. Wir haben großes Glück, dass sich erste Freisinger Firmen bei uns gemeldet haben, die die erste Bauphase jetzt bereits im Sommer anpacken wollen. Das ist geradezu perfekt für uns: Zum einen haben wir große Bedenken wegen dem aktuellen Zustand des Stromnetzes. Zum anderen würden die Wirte jetzt Ende August und im September eh schließen.
Folgendes ist daher geplant:
– Rückbau der Toiletten, alte Küchenlüftung etc
– Neuer Stromanschluss durch die Stadtwerke, neue Verkabelung in den Toiletten
– Neue Toiletten, neue Kühlung

Warum wir das jetzt bereits angehen:
Diese Maßnahmen waren eh immer im Rahmen der ersten Bauphase geplant, sind nun aber nicht mehr weiter aufzuschieben.
Die Verkaufszahlen von Anteilen und Abos zeigen, dass wir das Mindestziel (Einsteigen in den Pachtvertrag und Kauf des Hauses) auf jeden Fall erreichen werden.
Die jetzt geplanten Maßnahmen sind also auf jeden Fall notwendig und wichtig für die Zukunft der Kneipe.