Unser Konzept für den Furtner:

Eine einmalige Chance, diesen Ort für Freising auf Jahrzehnte zu sichern

Für den Furtner hat sich eine besondere und realistische Perspektive eröffnet: Der Eigentümer hat angeboten, uns das Anwesen in Erbpacht zu überlassen – einschließlich der historischen Brauerei. Damit ergibt sich erstmals die echte Chance, dieses Haus nicht nur vorübergehend zu nutzen, sondern es langfristig für Freising zu sichern. Und zwar für mindestens 99 Jahre.

Genau darin liegt der entscheidende Unterschied: Es geht nicht mehr nur darum, den Betrieb für eine begrenzte Zeit weiterzuführen. Es geht darum, den Furtner als einfaches, lebendiges Wirtshaus dauerhaft zu erhalten – mit Respekt vor seiner Geschichte und mit einer tragfähigen Struktur für die Zukunft.

Damit das gelingen kann, braucht es eine Genossenschaft. Sie soll als Trägerin in Erbpacht auftreten, das Haus schrittweise sanieren und weiterhin verpachten. Die Genossenschaft ist dabei nicht nur eine juristische Konstruktion, sondern ganz bewusst ein demokratisches Modell: Viele Menschen tragen gemeinsam Verantwortung für einen Ort, der für die ganze Stadt wichtig ist. Wer Mitglied wird, unterstützt also nicht nur ein Gebäude, sondern hilft mit, den Furtner langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln.

Dieses Modell passt zum Furtner, weil es nicht auf kurzfristige Verwertung ausgerichtet ist, sondern auf dauerhaften Erhalt. Es verbindet wirtschaftliche Vernunft mit Gemeinwohlorientierung und schafft eine Struktur, in der ein historisches Wirtshaus weiterleben kann, ohne dem Druck ständiger Gewinnmaximierung zu unterliegen. Gleichzeitig eröffnet es die Möglichkeit, das gesamte Anwesen behutsam weiterzuentwickeln – also nicht nur das Wirtshaus im Erdgeschoss zu sichern, sondern auch die Obergeschosse und die ehemalige Brauerei Schritt für Schritt wieder nutzbar zu machen.

Unser Ziel ist klar: Der Furtner soll bleiben, wie man ihn kennt – und zugleich so ertüchtigt werden, dass er auch in Zukunft funktionieren kann. Kein glatter Umbau, kein Verlust der Atmosphäre, keine Verfremdung!

  • 99 Jahre Perspektive: Erbpacht als dauerhafte Sicherung von Gebäude und heutiger Nutzung.
  • Demokratisch getragen: Die Genossenschaft wird zur verlässlichen Trägerstruktur des Projekts.
  • Sanieren mit Maß: Erhalten, was den Furtner ausmacht – erneuern, was nötig ist.
  • Mehr Möglichkeiten im Haus: Obergeschosse und Brauerei sollen wieder nutzbar werden.
  • Nicht für Rendite, sondern für Freising: Ein gemeinwohlorientiertes Modell statt kurz-fristiger Verwertung.