Unser Wirtshaus – unser Furtner
Der Furtner war immer mehr als nur ein Wirtshaus. Er war ein Treffpunkt für Freising – für Jung und Alt, für gute Gespräche, für lange Abende am Stammtisch und für ein gutes Bier in geselliger Runde.
Als wir damals am Gebäude vorbeigingen, konnten wir es kaum glauben: Mitten in der Freisinger Innenstadt stand dieses traditionsreiche Wirtshaus leer. Ein Ort, an dem über Generationen Menschen zusammengekommen waren, sollte einfach verschwinden? Das konnte nicht sein.
Wir bekamen die Möglichkeit, den Furtner wieder zu beleben. Eigentlich war alles nur als Übergang gedacht – für ein Jahr. Ein Jahr, in dem wieder Licht brennen sollte, in dem wieder Bier ausgeschenkt wird und Menschen zusammenkommen.
Doch dann kam alles anders. Ein Brand im Wirtshaus zerstörte vieles von dem, was gerade erst wieder begonnen hatte. Also haben wir noch einmal von vorne angefangen. Mit viel Arbeit, Geduld und Respekt vor der Geschichte dieses Ortes.
Unser Ziel war klar: Der Furtner soll wieder so aussehen und sich so anfühlen wie früher. Kein künstliches Konzept, kein aufgesetztes Design – sondern ein echtes Wirtshaus. Ein Ort, an dem man hereinkommt und das Gefühl hat: So war es hier immer.
Und tatsächlich: Die Menschen sind wieder gekommen. Viele haben gesagt, sie hätten das Gefühl, wieder im alten Furtner zu sitzen.
Heute ist der Furtner wieder das, was ein Wirtshaus sein soll: ein lebendiger Treffpunkt für die Stadt. Hier sitzen Studenten neben Handwerkern, junge Leute neben alten Stammgästen, Freunde neben Fremden, die schnell zu Bekannten werden.
Und deshalb soll es jetzt weitergehen.
Was als Übergang begonnen hat, möchten wir dauerhaft in die Zukunft führen. Der Furtner soll ein Wirtshaus bleiben – mitten in Freising, offen für alle, mit gutem Bier, echten Gesprächen und einem Platz für jede Generation.
